Käsekuchen mit Sauerkirschen

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Käsekuchen zuzubereiten - hier stelle ich meinen traditionellen Familien-Käsekuchen vor. Das Rezept hat meine Mutter mal vor langer Zeit von einer Kollegin mitgebracht, bei der sie diesen Kuchen gegessen hatte. Die Besonderheit an diesem Rezept ist ebenso simpel wie einleuchtend: Die Kirschen sind nicht auf dem Kuchenboden in der Quarkfüllung versteckt, sondern liegen in der Kuhle, die sich sich zwangsläufig bildet, wenn der fertige Kuchen abkühlt. Das schmeckt nicht nur gut, sondern sieht auch noch toll aus!

Käsekuchen mit Sauerkirschen

Zutaten (Springform 26 cm oder 28 cm Durchmesser)

für den Teig

150 g Mehl<
1 TL Backpulver
75 g weiche Butter (Margarine tut's aber genauso)
60 g Zucker
1 Eigelb
evtl. 1 EL Milch

Die Butter und den Zucker mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, das Eigelb hinzugeben, dann das mit dem Backpulver vermengte Mehl. Falls der Teig zu fest sein sollte, etwas Milch hinzufügen. Den Teig in Folie einwickeln und in den Kühlschrank legen.


Dann die Füllung zubereiten:

750 g Magerquark
2 Eigelb
200 g Zucker
2 Päckchen Puddingpulver Vanille
3 Eiweiß

Quark mit Zucker, Eigelb und Puddingpulver vermengen. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter heben.
Den Teig ausrollen und die Springform damit auskleiden (Rand 4-5 cm hoch). Die Quarkmasse dazugeben und glattstreichen.
Bei 160 C 75 Minuten auf der unteren Schiene backen, den Kuchen im noch warmen Ofen stehen lassen.


Wenn der Kuchen vollständig erkaltet ist (am besten am Tag nach dem Backen)

1 Glas Sauerkirschen (Abtropfgewicht = 350 g)

abtropfen lassen und die Kirschen auf den Kuchen in der "Senke" verteilen.
250 ml vom abgegossenen Kirschsaft (evtl. noch etwas Wasser hinzufügen) in einem Topf zum Kochen bringen
1 Päckchen Tortenguss rot
mit einem Schneebesen einrühren, eine Minute kochen lassen und dann über die Kirschen gießen.

Warten, bis der Guss vollständig erkaltet ist und fertig ist der Käsekuchen!



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